Öffentlicher Fachvortrag: «Sexualität und Behinderung»

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Im Spannungsfeld von Autonomie und Fürsorgepflicht – gibt es Grenzen der Gleichheit?

Sexualität gehört zum Leben – auch zum Leben von Menschen mit einer Behinderung. Im Alltag von Angehörigen, Wohn- und Arbeitsinstitutionen entstehen dabei Fragen, auf die es selten einfache Antworten gibt: Wie viel Selbstbestimmung ist möglich? Wo endet Schutz und wo beginnt Bevormundung? Und was gilt rechtlich, wenn Urteilsfähigkeit und Einwilligung nicht eindeutig sind?

Diesen Fragen geht Dr. med. univ. Claudia Christine Rath, Mag. iur., in ihrem Vortrag nach. Als Ärztin und Juristin – sie ist Oberärztin am Universitären Psychiatrischen Zentrum Bern (UPZ) – verbindet sie die medizinische, die ethische und die juristische Perspektive und macht damit sichtbar, wo sich Rechte, Verantwortung und Schutzbedürfnis überschneiden.

Der Vortrag richtet sich an Angehörige, Fachpersonen aus Begleitung und Betreuung, unsere Mitglieder sowie alle Interessierten. Im Anschluss besteht bei einem Apéro Gelegenheit für Austausch und Gespräche.

Datum: Montag, 16. November 2026, 19.00–20.00 Uhr
Ort: Oeki – Ökumenisches Kirchgemeindehaus, Kirchmatte 12, 6362 Stansstad
Eintritt: frei, Türkollekte
Im Anschluss: Apéro

Wir freuen uns auf Ihr Kommen – eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Ausblick: Ein zweiter, vertiefender Vortrag folgt im Frühjahr 2027 in Obwalden.